💡 Kurzinfo
- Die Blechpizza: Luftig-dicker Hefeteig mit knusprigem Boden, fruchtiger Tomatensauce und geschmolzenem Mozzarella.
- Zeitaufwand: 25 Minuten reine Zubereitung plus Teigruhe für die perfekte Focaccia-Konsistenz.
- Zubereitungsmethode: Teig auf dem geölten Blech dehnen, gehen lassen, belegen und bei hoher Hitze kross backen.
Kennst du diese richtig dicke, luftige Pizza, die am Boden so herrlich knusprig ist? Genau das ist die New York Sicilian Pizza. Ein absoluter Klassiker aus den amerikanischen Pizzerien, den du dir ganz unkompliziert aufs eigene Blech holen kannst.
Das Beste an diesem Rezept ist der einfache, aber extrem gute Belag. Stückige Eiertomaten treffen auf festen Mozzarella und herzhaften Pecorino Romano. Weil der Teig ordentlich Zeit im Kühlschrank bekommt, schmeckt er am Ende richtig intensiv und wird beim Backen genau so, wie eine anständige Blechpizza sein muss: fluffig und mit Biss.
Das Geheimnis für den perfekten Teig
Der Trick für diese geniale Konsistenz und den aromatischen Geschmack liegt in zwei Dingen: Zeit und Olivenöl. Der Teig reift langsam im Kühlschrank. Diese Kaltgare sorgt dafür, dass sich das volle Aroma entwickelt, ohne dass die Hefe zu sehr vorschmeckt. Außerdem brät das großzügige Olivenöl auf dem Blech den Boden beim Backen förmlich an, was der Pizza ihre unverwechselbare, knusprige Unterseite gibt.

Wichtige Tipps & Variationen
- Der richtige Käse ist Pflicht: Verwende unbedingt 340 g von dem festen Mozzarella am Stück (Schnittmozzarella) und nicht die Kugeln in Salzlake. Letztere wässern den Belag zu stark und weichen deinen luftigen Boden auf.
- Die Tomaten nicht kochen: Nimm richtig gute, stückige Eiertomaten (800 g). Du musst daraus keine Soße kochen. Sie werden nur mit dem halben Teelöffel Salz gewürzt und direkt auf der Pizza gebacken. So schmeckt es am frischesten.
- Das gewisse Etwas: Der sizilianische Oregano und der Pecorino Romano geben der Pizza ihren typischen Charakter. Wenn du es rustikaler magst, kannst du beim Belegen auch noch ein paar Tropfen extra Olivenöl über den Käse geben.
Aufbewahrung und Vorbereitung
Falls wirklich mal ein Stück Blechpizza übrig bleibt, kannst du es problemlos für ein bis zwei Tage in einer luftdichten Dose im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen packst du die Stücke am besten noch mal für ein paar Minuten bei 180 Grad in den Backofen oder in die Heißluftfritteuse. So wird der dicke Boden wieder schön knusprig. In der Mikrowelle wird der Teig leider schnell weich und zäh, deshalb rate ich dir davon ab.
Dazu passt perfekt
Zur herzhaften Pizza passt mein knackiger veganer Brokkolisalat als erfrischender Kontrast. Und für den nächsten Pasta-Abend merke dir meine Penne alla Puttanesca vor.
Guten Appetit!
So, und jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß beim Nachkochen!
Dein Christoph

New York Sicilian Pizza (Sizilianische Blechpizza)
Eine authentische New York Sicilian Pizza mit herrlich luftig-dickem Teig, knusprig gebratenem Boden, fruchtiger Tomatensauce und geschmolzenem Mozzarella.
- 1Zutaten: 0.5 Pck. Trockenhefe, 1 TL Zucker, 320 ml kaltes Wasser
Das kalte Wasser in eine ausreichend große Rührschüssel geben. In einer separaten Schüssel die trockenen Teigzutaten (Mehl, Trockenhefe, Salz und Zucker) gründlich vermischen.
- 2Zutaten: 0.5 Pck. Trockenhefe, 320 ml kaltes Wasser, 2 EL Olivenöl, 4 EL Olivenöl
Die trockenen Zutaten portionsweise zum Wasser geben und verrühren, bis ein grober Teig entsteht. 17 ml Olivenöl über den Teig träufeln, kurz einarbeiten und den Teig auf die Arbeitsfläche geben.
- 3
Den Teig für 5–7 Minuten gründlich kneten. Sollte er zu stark kleben, eine saubere Schüssel darüberstülpen und 30–45 Minuten ruhen lassen, bevor er fertig geknetet wird (insgesamt mindestens 5–7 Minuten Knetzeit).
- 4
Die Schüssel erneut über den Teig stülpen und ihn 30–40 Minuten bei Raumtemperatur entspannen lassen.
- 5Zutaten: 2 EL Olivenöl, 4 EL Olivenöl
Den Teig von den Rändern nach unten ziehen, um eine straffe, glatte Kugel zu formen. Den Schluss an der Unterseite zusammendrücken. Eine Schüssel mit etwas Olivenöl ausstreichen, den Teigling mit dem Schluss nach unten hineinsetzen, fest mit Frischhaltefolie verschließen und für 12 bis 72 Stunden im Kühlschrank fermentieren lassen.
- 6
Den Teig 60 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und abgedeckt auf Raumtemperatur kommen lassen.
- 7Zutaten: 2 EL Olivenöl, 4 EL Olivenöl
Ein quadratisches Backblech (ca. 35 x 35 cm) mit 60 ml Olivenöl einstreichen. Den Teig hineingeben und mit den Fingern vorsichtig in Richtung der Ecken dehnen. Nach kurzem Dehnen den Teig mit Folie abdecken und 30–45 Minuten entspannen lassen. Den Vorgang wiederholen, bis der Teig die Form komplett ausfüllt und an den Rändern leicht hochgedrückt ist.
- 8Zutaten: 1 TL getrockneter Oregano
Die abgetropften Tomaten mit 0,5 TL Salz vermengen. Etwa 120–170 g der Sauce als hauchdünne Schicht auf dem Teig verstreichen. Die Form wieder mit Folie abdecken und an einem warmen Ort (oder auf einer sonnigen Fensterbank) etwa 3 Stunden aufgehen lassen.
- 9
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Ofengitter auf die unterste Schiene und ein weiteres in das obere Ofendrittel setzen. Die Pizza auf der untersten Schiene ca. 12 Minuten vorbacken, bis der Boden leicht goldgelb und fest ist.
- 10Zutaten: 350 g Mozzarella
Die Pizza aus dem Ofen nehmen. Den geriebenen Mozzarella gleichmäßig darauf verteilen, dabei einen etwa 1,5 cm breiten Rand frei lassen. Die restliche Tomatensauce in diagonalen Streifen löffelweise darüber verteilen. Auf der oberen Schiene weitere 12 Minuten backen.
- 11Zutaten: 0.5 Pck. Trockenhefe, 1 TL getrockneter Oregano, 30 g Pecorino Romano
Die Pizza kurz herausnehmen, mit geriebenem Pecorino Romano und getrocknetem Oregano bestreuen und für weitere 60 Sekunden (optional kurz unter dem Backofengrill für zusätzliche Bräunung) fertig backen. In 9 Quadrate schneiden und heiß servieren.